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1241
erstmals erwähnter Magdalenerinnen- (Reuerinnen-) Konvent;
1279 Anschluss an den Klarissenorden. Blütezeit um 1500: bedeutendes
Scriptorium (Schreibstube), Instandhaltung kaiserlicher Gewänder.
Bedeutendste Äbtissin Caritas Pirckheimer (1467–1532), Schwester
Willibald Pirckheimers. In der Reformation Verbot von Neuaufnahmen.
1591 evangelische Pfarrkirche, die Klostergebäude städtisches
Leihhaus. Ab 1806 profane Nutzung der Kirche. 1854 Filialkirche
der wieder katholischen Frauenkirche.
Kreuzaltar mit reichgeschnitzten
Passionsszenen (1517), Kreuzigungsgruppe von Veit Wirsberger (1510),
Madonna im Chor (um 1500), Marienaltar (um 1500), Grabstein und
Grab der Caritas Pirckheimer vor dem Chor.
Das Kloster wurde 1899
abgerissen, die Kirche bei einem Bombenangriff am 16. März
1945 teilweise zerstört, 1948 bis 1953 wiederaufgebaut.
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